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Tipps für Käufer und VerkäuferSicherheitstipps für den Online Tiermarkt



Tierinserate im Internet haben sich sowohl bei Interessenten, wie auch bei Züchtern und Verkäufern etabliert. Allerdings sollten Sie wichtige Punkte beherzigen, um sich als Käufer vor betrügerischen Tieranzeigen zu schützen und als Verkäufer sicher zu gehen, dass es mit dem Interessenten keinen Ärger gibt.

 

Hilfreiche Tipps für Verkäufer



Durch Tierinserate im Internet erreichen Sie eine größere Zielgruppe, durch die sich Ihr Spielraum vergrößert und Ihre Tieranzeigen auch im Ausland sichtbar macht. Um nicht Opfer eines Betrugs zu werden, vermeiden Sie Verkäufe über einen Treuhandservice oder die Bezahlung mit Schecks.


Der Treuhandservice:

wird meist von ausländischen Interessenten vorgeschlagen und gilt längst als Handelsplattform, die von Betrügern missbraucht wird. Daher ist dringend davon abgeraten und sich auf klassische Wege zur Bezahlung der Tiere zu konzentrieren.

 

Der Scheck-Betrug:

öffnet Betrügern die Türen. Ebenfalls oftmals von ausländischen Interessenten genutzt, kann eine Deckung des Schecks nicht rechtzeitig vorgenommen werden. Wenn die Bank Ihnen nach mehreren Wochen vom geplatzten Scheck erzählt, ist der Käufer - mit seiner Beute - bereits über alle Berge. Scheckbetrüger arbeiten nach unterschiedlichen Methoden, sodass Sie hier gleich 2 Betrugsvarianten erkennen müssen.

 

Die erste Variante:

Sie wurden auf dem Online Tiermarkt gefunden und bekommen einen Scheck, der von der Bank eingelöst und Ihrem Konto gutgeschrieben wird. Nach 3 bis 4 Wochen fehlt der Betrag auf Ihrem Konto, da der Scheck nie gedeckt war. 

Das Resultat: Sie verlieren das Geld und das Tier ist bereits weg. 

 

Die zweite Variante:

Auf Ihre Tierinserate erhalten Sie ein Angebot, dass sehr großzügig ist und den      Kaufpreis übersteigt. Sie sollen nach der Tierübergabe den überschüssigen Betrag  per Western Union Bank retournieren oder ihn der Person übergeben, die das Tier in Empfang nimmt. Da der Kaufpreis bereits gutgeschrieben ist, wittern Sie keine   Gefahr. 

3 bis 4 Wochen nach der Übergabe wird der Scheck zurück gebucht.

Das Resultat: Das Tier ist weg und Sie haben dafür noch bezahlt!

 

Auf dem online Tiermarkt tummeln sich zahlreiche Betrüger, die sich auf Tierinserate unter falschem Namen melden und daher in der Regel später nicht mehr auffindbar sind.

 

Weiter ist die Telefon-Abzocke eine gängige Praxis.

Werden Sie nach Einstellung Ihrer Tieranzeigen um einen Rückruf unter einer 0900er Nummer gebeten, bezahlen Sie und bereichern den vermeintlichen Interessenten, der nie wirklich Interesse am Tiermarkt und am Kauf eines Ihrer Tiere hat.

Tipp: Bei ausländischen, aber auch bei inländischen Interessenten sollten Sie auf eine Vorüberweisung bestehen oder den gesamten Kaufpreis in bar bei der Übergabe einfordern. Alle anderen Praktiken sind sehr riskant und nicht selten nur eine Masche gerissener Betrüger.

 

 

Hilfreiche Tipps für Käufer



Wenn Sie in Tieranzeigen Ihr Lieblingstier finden, welches - wie so oft - im Ausland sitzt, überweisen Sie niemals vorab.

Bestehen Sie auf die Barzahlung bei Übergabe und erklären sich bereit, Ihr Tier beim Züchter oder Anbieter persönlich in Empfang zu nehmen.

 

Wenn Sie auf ein Treuhandkonto oder ein ausländisches Konto zahlen, kann es sich um einen Betrug handeln und der Verkäufer ist zum Zeitpunkt der Übergabe nicht mehr auffindbar.

Auch für Käufer gilt: Rufen Sie keine Nummern an, die die Begleichung von Gebühren erfordern. Hierbei handelt es sich um eine Masche, an Ihr Geld zu gelangen, ohne dass es das Tier, für das Sie sich interessieren, wirklich gibt. Reagieren Sie nicht auf Vorwände, die im Zusammenhang mit der Vorkasse vom Verkäufer angebracht werden. Im Zweifelsfall sehen Sie vom Kauf ab.